Kartoffelgratin
ueber mich
Mein Name ist Andreas und ich bin begeisterter Hobby-Koch.
Zu meinen Spezialitäten und Leibgerichten gehört das Kartoffelgratin.
Ihm habe ich diese Seiten gewidmet und möchte damit meine per- sönliche Erfahrung und schmackhafte Rezepte an Sie weitergeben.



Kartoffelgratin


Die französische Küche muss nicht immer kompliziert und aufwändig sein. Das Kartoffelgratin ist dafür ein gutes Beispiel. Ein leicht herzustellendes Gericht, welches trotzdem immer Eindruck macht. Das Grundrezept ist einfach: geschnittene Kartoffeln werden in eine Auflaufform geschichtet und zusammen mit einer Soße und Käse überbacken.

Dieses Grundrezept ist äußerst variabel. Dadurch eignet sich das Kartoffelgratin für alle Jahreszeiten. Im Frühling können die Kartoffeln mit Spargel ergänzt werden, im Sommer mit Tomaten, im Herbst mit Kürbis und im Winter darf ruhig ein wenig geräucherter Speck mit in die Backform.
Auch für Nahrungsmittelallergiker ist das Kartoffelgratin keineswegs ungeeignet. Das sonst übliche Eier-Sahne Gemisch als Basis für die Soße kann stattdessen mit Sojamilch angerührt werden. Ziegenkäse ersetzt dann den in Deutschland meist üblichen Gouda.
Gerade die Wahl des Käses sorgt für interessante Geschmacksnuancen, so erhält das Kartoffelgratin durch einen milden Käse, wie z. B. Butterkäse, einen sehr sanften und angenehmen Geschmack. Ein alter Gouda oder französischer Bergkäse gibt dem Gericht mehr Schärfe und auch den gewissen Pfiff.
Kartoffelgratin
Das Kartoffelgratin hat zu Unrecht den Ruf, es wäre zu kalorienhaltig. Die Menge des Käses kann den eigenen Bedürfnissen und Vorlieben angepasst werden, wie auch dessen Fettstufe. Zudem kann die Sahne durch weniger fetthaltige Flüssigkeiten wie Gemüsebrühe oder Sojamilch ganz oder teilweise ersetzt werden.

Auch die Menge ist beim Kartoffelgratin variabel, eine kleinere Portion eignet sich als Beilage für ein feines Stück Fleisch. Ein gut gebratenes Rinderfilet wird so nicht durch eine Sättigungsbeilage ergänzt, sondern erhält eine zusätzliche Aufwertung. Als Hauptmahlzeit, zusammen mit einem frischen Salat, kann das Kartoffelgratin genauso überzeugen.

Mit einem Kartoffelgratin kommt etwas wirklich Warmes auf den Tisch, da es bei Temperaturen von circa 175 bis 220 Grad Celsius im Backofen seine herrliche Kruste erhält und noch brutzelnd in der Auflaufform serviert werden kann.

Aber auch so ein einfaches Gericht hat seine Tücken. So muss man, wenn rohe Kartoffelscheiben verwendet werden, die Garzeit großzügig planen. Zudem sollte in diesem Fall das Gericht für ungefähr 2/3 der Backzeit mit Alufolie abgedeckt werden. Erst dann wird der obenliegende Käse direkt der Hitze ausgesetzt, da er sonst Gefahr läuft zu verbrennen. Die Konsistenz der Kruste des Kartoffelgratins lässt sich durch die Temperatur beeinflussen, je höher die Temperatur, desto krosser wird sie. Dabei darf ruhig für kurze Zeit die 220 Grad Marke überschritten werden, doch wirklich nur für kurze Zeit, da eine knusprige Kruste sich sehr schnell in eine schwarze verwandeln kann.

Auch wenn man kein versierter Koch ist, birgt das Kartoffelgratin kein unüberwindliches Hindernis. Es ist einfach in der Herstellung, hat einen guten Geschmack und wenn es 'nur' als Beilage serviert wird, dann zeugt es zusätzlich von dem Können des Kochs oder der Köchin.